"Weil sich die Familie nicht der Historie annahm, versuch'[te] ich mich dran" - 1970 bis 2025 - Wolfgang L. M. Pehlemann
Eine Absicht für die öffentliche Seite www.pehlemann.org bestand bis in die dritte Version über 10 Jahre seit meinem Umzug nach Schleswig-Holstein und bot genug inhaltliche Ansätze für Interessierte aus unserer Verwandtschaft.
Es sind alte Stammbaum-Daten nochmal digital erfasst und mit aufwändiger Suche viel Neues eingefügt worden - dafür brauchte ich nicht nur meine Brille, sondern auch eine gute Lupe, anstrengend für meine Augen! Sehr sehr vieles fehlt aber noch gänzlich oder Gesammeltes wäre auch noch zu verifizieren und in schlüssigen Zusammenhängen einzuordnen.
Ein Blick über den eigenen Tellerrand, denn es ging um Daten, Bebilderung und Betextung:
1. zu allen Pehlemann'schen Personen und Angehörigen aus Deutschland
2. zu allen Pehleman/n'schen Personen und Angehörigen aus Kanada
3. zu allen Pehleman/n'schen Personen und Angehörigen aus Namibia
4. zu allen Pehleman/n'schen Personen und Angehörigen aus den Niederlanden
5. zu allen Pehleman/n'schen Personen und Angehörigen aus Österreich
6. zu allen Pehleman/n'schen Personen und Angehörigen aus Spanien
7. zu allen Pehleman/n'schen Personen und Angehörigen aus den USA
Dieses offenbarte sehr komplexe Zusammenhänge, für deren Bearbeitung bzw. Datenfortschreibung eine globale Mitarbeit via multilingualer Website und Datenbank angedacht war - solches scheiterte schon im Ansatz mangels Mitarbeit im Ansatz hier in Deutschland.
Für eine grundlegende Familien-Webseite mit allen aktuellen Personen und deren Historie für Stammbaum und Familiengeschichte gab es wie gesagt keine Bereitschaft für aktiven Einsatz oder nötige Mitarbeit, keine Übersendung der Datenblätter, keine Übermittlung von Daten bis auf geringste Ausnahmen, keine Lebensläufe. Biografien oder Autobiografien, keine Fotos, Bilddokumentation(en) oder Abbildungen bzw. Scans, keine Urkunden und Fundstücke oder kleine Geschichtchen zu Pehleman/n's und Verwandten. Versandte Abfrage-Formulare explizit an einen Kreis von Verwandten im Lande und zudem aus der weiten Welt erhielt ich nicht zurück zu den vielen noch fehlenden und zu ergänzenden Angaben, nicht ein einziges (nur bei vier Verwandten gab es nochmals speziell angefragte Datenergänzungen).
Es bestehen Fehler und es klaffen bereits Lücken im alten Daten- und Textbestand über mehrere Generationen. Kinder wuchsen heran, begründeten Partnerschaften und bekamen Kinder - und man kann mangels Wissen vieles nicht festhalten. Das gilt auch für Trennungen und um Informationen zu Verstorbenen. Bedrückend. Aber die Defizite potenzieren sich noch: es war gesagt worden, die Stammbaum- und Familien-Historie nicht mehr nur auf den Pehlemann'schen Mannesstamm auszurichten, sondern auch auf die Abstammungen von Angeheirateten bzw. aus Partnerschaften zu erweitern, auch um deren Vorfahren. Das schlägt - wenn man es akribisch betreibt - mit stark anwachsender Archivierung zu Buche. Ich komme darauf zurück.
Ein erbetenes Original der alten englischen familiy history aus Canada/USA oder als Kopie habe ich ebenfalls nicht erhalten.
Aus den 1970er Anfängen meiner Sammlung und den Ergänzungen aus den 1980er Jahren ist mir wenig familiäre, dokumentarische Substanz geblieben - das Meiste hatte ich Vetter Fritz-Wilhelm P. zur Ergänzung von dessen beabsichtigter Familienforschung geliehen. Nach der Wende ins digitale Jahrtausend verteilte sich mein Pehlemann'scher Fundus auf einhundert, zweihundert Ordner im Computer.
Mit enormen Aufwand hatte ich meinen Fundus stark erweitert, insbesondere nach 2011 und in den vier Jahren ab 2020. Im Stammbaum (Peter I.) von C.E. Walter Pehlemann mit großer Zuarbeit von Erika Pehlemann gab es Ende der 1950er Jahre wohl 400 bis 500 Personen; von 1970 bis zur deutschen Wende 1990 hatte ich dann etwa 800 Personen in meinen Archiv-Unterlagen in Erweiterung ehedem nicht enthaltener Personen und aus Ergänzungen von angeheirateten Personen und einiges aus deren Stamm).
Die 1982 von mir gefundene Linie um unsere Stamm-Mutter speziell mit deren weiterem Sohn, dem verheirateten Obersdorfer Pfarrer, ließ sich von mir auch dort vor Ort im brandenburgischen Obersdorf und ebenso bei der inzwischen "vorgesetzten" Kirche in Müncheberg nicht erweitern. Gemäß damaliger Zeiten wäre aber sicher von Nachkommen auszugehen.
Die Quelle für die gefundene Stamm-Mutter Pehlemann fand ich in einem Staatsarchiv - die dort gemachte Kopie gab ich Fritz-Wilhelm zur Einsicht, erhielt sie aber nicht zurück. ALso setzte ich alles daran, das gesamte Pfarrbuch (1539-1945) mit besagter Quelle für meine Archivierungen in Besitz zu bekommen!
Aber ich habe eine gänzlich unbekannte, aber von mir belegte neue Zernikower Nebenlinie mit Nachkommen ausfindig gemacht und mit Daten in meinen Stammbaumunterlagen einarbeiten können.
Ebenso hatte ich mehrere ortsbezogene Pehlemann'sche Namenslinien bis an und in das 17. Jahrhundert aufzuarbeiten - aber ab wann kann man von einer Namens(neben)linie sprechen? Ich gehe von 3 Generationen und ab mind. fünf Pehlemann's aus. So habe ich 14 regional etablierte Namenslinien und vier mal "regionale Pehlemann-Mix" für die Datenbankverarbeitung selektiert. Schwieriger war es, zur Herkunft an möglichst schlüssige Dokumentationen für das Archiv zu gelangen und zu digitalisieren, was technisch bedingte Plausibilitätsprüfungen ermöglichte, was zumindest bei drei von diesen Namens(neben)linien die Vermutung nahe legt, dass es sich auch um eine einzige gesamte namensverwandte Linie handeln könnte. Dafür sprechen analysierte Verheiratungen hin wie her in innerhalb regionaler Bezüge.
Damit habe ich inzwischen bereits über 1.650 Personen in der DB und damit im Pehlemann'schen Stammbaum in Haupt- und Namenslinien erfasst (beachte: väterlicher- und mütterlicherseits). Dazu zehntausende Dokumentationen, Notiven und Verweise sowie Bilder und Fotos, leider eine zu geringe Sammlung von Biografien für die Fortschreibung der Familiengeschichte.
Zu einer dieser Namens(neben)linien hatte ich sogar einen Kontakt bis nach Australien, was am Ende viele verwandtschaftliche Zusammenhänge zu meinen vielen "gefundenen bzw. recherchierten" Pehlemann's in den Namens(neben)linien doch aufklärte.
In der Vergangenheit hatte ich zudem persönlich sowohl mit einem Pfarrer eines betreffenden Ortes, als auch mit einer anderen Pfarrerin von zwei von mehreren "Pehlemann-dominierenden" Ortschaften (zu den Namenslinien) interessante Gespräche dort vor Ort geführt. Mittels dortigen Wissens ergaben sich sogar einige Zuordnungen von Höfen bzw. Häusern zu solchen Pehlemann'schen Vor- und Nachfahren, die einst über "ganze Generationen Pehlemann'sch bewohnt waren" (aber auch hie und da durch "Tochter-Erbteile" in andere Familien übergingen!).
Im Fall einer anderen Pehlemann-Linie waren in meinen Recherchen dann Unterlagen aus einst angeheirateter Familie in eine Pehlemann'sche Namens(neben)linie aufschlußreich.
Zu diesen früher unerwähnten örtlich differenzierten Pehlemann-Namenslinien könnte - nach den mir dazu vorliegenden Geburts- und Abstammungsdaten ob Plausibilitätsprüfung - von einer Zuordnung in eine größere und ortsübergreifende Pehlemann-Namens(neben)linie ausgegangen werden. Die Feststellung von Verbindungen zu unserer (Ur-)Familie erfordert noch tausende Dokument-, Namens- und differenzierte Daten-Prüfungen für vielleicht einen einzigen Treffer, aber Verwandtschaft von uns dorthin wäre aus anderen plausiblen Gründen vorderhand anzunehmen. Unser Urahn stammt aus dem 17. Jahrhundert (16xx) - ich hatte die Absicht im Zusammenhang mit allen Namenslinien noch Daten und Angaben bis in das 16. Jahrhundert (15xx) zu Pehlemann's finden zu wollen, bis dato scheinen mir die Namens(neben)linien älter zu sein, als es der familiäre Ursprung im Stammbaum von C. E. Walter Pehlemann darlegte.
Mit solchem Stand der Dinge hätte man ja noch leben können, aber mit all solchem defizitären Vakuum bereits innerhalb unserer (Ur-)Familie (Deutschland und weltweit) lassen sich Stammbaum (Angaben) und Familiengeschichte (Biographien-Beitrag & Bebilderung) nicht mal mit enormem Aufwand fortschreiben. Und mir hat es nun zum wiederholten Male tiefen Frust bereitet und wieder jeden Antrieb dazu genommen, meine mühsam erstellte und teilweise auch zusammengetragene Sammlung in analoger und digitaler Substanz gegeneinander aufzuarbeiten zu Personen, Orten, Scans, Dokumenten, Fotos, Notizen und Fundstücken etc.
Erinnere beim Blick auf Digitales auf ein Papier, dass man da einen Zusammenhang zwischen Staat und Pehlemann und Ort und Zeit um ein Stück Acker oder eine Information aus einer Zeitung herstellen können sollte. Einaml gelang es mir auf diese Weise einen Pehlemann ein Wirken auf einem mir völlig unbekannten Ort und Hof zuzuordnen. So etwas auch verbinden mit zigtausenden Dateien in rd. 3.000 digitalen Ordnern und in Database Repositories und naheliegenden und entfernten Ereignisse personeller und örtlicher Art weltweit (Pehlemann mit nn! oder n! oder Andere). Noch weiter aufarbeiten, we es defizitäre Datenlücken gibt, und es elementar der Zuarbeit ermangelt. Mal ein Beispiel? Da habe ich zwei namentlich gut benannte Pehlemann-Söhne, aber dazu von der Mutter nichts als nur einen Spitznamen und vom Vater überhaupt nichts, aber komplett die Großeltern. Very kanadisch, macht sprachlos, oder?(Zumal Defizite in Daten, Zusammenhängen und Biografien in/aus Kanada/USA auch weit mehr als 180 Personen namens Pehleman (mit n" oder nn) betreffen, oder auch dortige Verwandte plus ausgedehnte Verwandtschaften mütterlicherseits betreffen). Es hat mich mehr als Wochen und Monate an Zeit gekostet, viele Pehleman/n-Nachkommen in Kanada und den USA ausfindig zu machen und zuzordnen (!) sowie den überseeischen Stammbaum um plus-minus zwei bis drei jüngere Generationen zu ergänzen.
Eine enorme Anzahl von Dokumenten, Notizen und Dateien - da können sich natürlich einige Dokumente, Urkunden, Aufzeichnungen oder Schriftstücke auf ein und dieselbe Person beziehen oder auf mehrere Namensschreibweisen (z.B. bei Vornamen/Namensfolge), was ggf. nach Verifizierung auch bei nur einer jeweiligen Person zusammenzufassen wäre.
Insbesondere wären da noch die Referenzen zu vielen Pehlemann's aufzuarbeiten gewesen, die ich in Hinweisen in einer erstaunlich größeren Anzahl europäischer Länder gefunden hatte, wozu bisher in der Familiengeschichte und im alten Stammbaum nichts bekannt war.
Es hat sich (bis auf Promille-Null-Komma-Nachbereiche) praktisch niemand dafür interessiert. Selbst das Kontakt-Angebot per eMail auf der Webseite beschränkte sich über 4 Jahre auf 2 unergiebige Mails via Website - vergleiche die Informationen auf der NEWS-Seite.
Es hat wohl auch niemand die kleinste Vorstellung davon, welch immensen Aufwand es an Zeit und Kosten bedeutet, Personen und Daten auch örtlich zu verifizieren und eine Historie dazu für die Familiengeschichte in Worte "zu kleiden". Oder zu der enormen Anzahl von Orten mit Pehlemann-Bezug hinzufahren, um dort Infos zu sammeln und tausende Fotos für Webseite und Familiengeschichte zu machen.
Wir leben in einer Welt, da es bequem ist, sich alles fertig präsentieren zu lassen - und wo es selbiges wohl nicht geben darf: nämlich die zuvor genannten Defizite auch anzuprangern.
Schau für Deinen Beitrag in Deinen Spiegel...
Ein Wort zu C.E. Walter Pehlemann und insbesondere zu Erika Pehlemann, geb. Weißleder: beide haben in den schwierigen 1950 Jahren und privaten Entbehrungen mittels Briefen und Postkarten zusammengetragen, was über viele Generationen hinweg mehr als einen Grundstein für Stammbaum und Familiengeschichte bedeutet, sie haben ein ganzes Werk geschaffen. - In der heutigen Zeit, wo vieles leichter möglich ist und Entbehrungen unbekannt sind, da hapert es an Zuarbeit minimaler Daten, gescheige kurzer oder ganzer Biografien...
Ich kam zu dem Schluss, dass die großen Mühen und der immense Zeitaufwand seit 1970 bis 2025 für das Pehlemann'sche in meiner begrenzten Lebenszeit mangelns Mitarbeit aus den eigenen Familien (!!) nicht dafür stehen, das alles weiter zu verifizieren und weiter zu verfolgen, nein. Nein insbesondere, da diese Arbeiten - wie ich zur Kenntnis nahm - woanders in der Familie bewältigt werden und nun wider anderer Zielsetzungen erklärtermaßen nun doch nur auf den Mannesstamm zu reduzieren seien. Expressis verbis bestünde auch kein Interesse an Einarbeitung von angeheirateten Personen.
Letzteres ist eine befremdliche Sinneswandlung und fatale Kehrtwendung für die allseits bekannte jahrelange Arbeit. Mein Unterfangen - mit der Suche nach Pehlemann-Ahnen und auch nach angeheirateten Personen samt der Vorfahren - ist zur Fortführung von Stammbaum und Familiengeschichte somit ad absurdum geführt worden.
Ich hatte schon darauf hingewiesen, dass meine restliche Lebenszeit doch recht begrenzt ist, und ich mich nicht Sinnlosem, sondern interessantem Anderem zuwenden möchte.
Also wird das auch für die vielen inhaltlichen Nacharbeiten an der Webseite nichts mehr. Auch da die Webseite in den Provider-Transfers früh und insbesondere im Multilingualen tief Schaden genommen hat.
Mit gravierenden Lücken bei Daten und Fortschreibungen bei und nach jeweiligen Kindern und verlorenen Anknüpfungen zur Elterngeneration kann man weder Stammbaum und Familiengeschichte fortschreiben, noch lohnt es wieder eine vernünftige Familien-Webseite wiederherzustellen.
Entschuldigung dafür, dass sehr viel von meinem Frust herausklingt.
19. August 2025. update, Dezember 2025
Wolfgang L. M. Pehlemann
Zum Thema "multilinguale Webseite" (von Wolfgang Pehlemann)
Da seit geraumer Zeit nun die Webbrowser Google Chrome, Mircosoft Edge und nun auch Mozille Firefox sowie andere sehr gute Webseiten-Übersetzungen ermöglichen, hatte ich aufgehört, die multilingualen Seiten ( EN NL ) noch zu vervollständigen, zu übersetzen, zu pflegen bzw. anzupassen - man kann einfach und aktuell auch die kostenlose Website-Übersetzung von https://free-website-translation.com/?de nutzen. Danke für das Verständnis.
10. Oktober 2024, update 2025
Wolfgang L. M. Pehlemann
